Das Prinzip der Analogie  

Schon Hermes Trismegistos schrieb vor Tausenden von Jahren in der "Tabula smaragdina"

"Dasjenige, welches Unten ist, ist gleich demjenigen welchem oben ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges."

Das Firmament ist dem Menschen als Mikrokosmos eingegeben, somit sind die Abbilder der Sternennaturen als kleinster Teil und Ende des Schöpfungswerkes wiederum als ganzes im Menschen enthalten. In der modernen Sprache ausgedrückt, stellt die Idee des Mikrokosmos der die Bilder aller Kreaturen enthält, den Kosmos bzw. im Menschen das kollektive Unbewusste nach C. G. Jung dar. Das kollektive Unbewusste ist das Ganze aller möglichen psychischen Strukturen des Menschen. In jedem einzelnen aber ist es ebenso enthalten: "Ein Teil und doch das Ganze in strömender Bewegung". Vor dem Hintergrund solcher Zusammenhänge formulierte 

C. G. Jung: Zitat: "Die Astrologie besteht aus symbolischen Konfigurationen, ebenso wie das kollektive Unbewusste, mit welchem sich die Psychologie (gemeint ist dabei seine) befasst: Die Planeten sind Götter, Symbole der Mächte des Unbewussten."  

Das Denken in Analogien ist nicht kausal und deshalb für den Menschen eher fremd. Die Analogie "wie oben so unten" hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum in seiner Ganzheit als ein Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird aber von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für einen Zufall.

Über dem Tempel zu Delphi stand: "Erkenne dich selbst, damit du Gott erkennst."  

In der Astrologie denkt man grundsätzlich senkrecht, das heißt; gemäß des Axioms: wie oben so unten. Denn erst mit dem vertikalen analogischen Denken und Verketten werden unbegreifbare Zusammenhänge verständlich.  

Ein weiterer wesentlicher Faktor liegt in der Qualität der Zeit und dem darin zugrundeliegenden energetischen Zustandes. Bei der Betrachtung eines Horoskops schaut man in die Stunde um die Qualität zu erfahren. (Horo = Stunde, skopein = blicken).

D.h., Das wesentlichste liegt stets im Moment, weder davor noch danach.

Daher durchdringt man im analogen Denken, die verschiedenen Ebenen = Waagrechten (Quantität) . Die Vertikale/Senkrechte (Qualität) wird zur bestimmenden Achse  der Astrologie und des Geistes - Bewusstseins.  

 

   

Archetypen

     Mars           

 

      Jupiter

 

Uranus

Venus

 

    Saturn  

 

Urprinzip

Aggression

Ausweitung

Exzentrik

Ästhetik

Verdichtung 

Prinzip  

Tatkraft  

Glaube  

Erneuerung 

Ausgewogen 

Konzentration 

Qualität

heftig

belebend

explosiv

harmonisch

begrenzt

Organe

alle

Leber  

Gehirn

Niere

Haut

Tiere

Tiger

Schwein

Qualle

Pfau

Rabe

Pflanzen

Brennnessel

Jasmin

Paprika

Rose

Kaktus 

Mineralien

Karneol

Amethyst

Aquamarin

Rosenquarz

Onyx

Erze

Eisen

Zinn

Aluminium

Kupfer

Blei

Orte

Schlachtfeld

Kirche

Labor

Wiese

Höhle 

Farben

rot

violett

blau

grün

Schwarz

 

Zahlen

9

3

10

6

8

 

Schon Hermes Trismegistos schrieb vor Tausenden von Jahren in der "Tabula smaragdina"

"Dasjenige, welches Unten ist, ist gleich demjenigen welchem oben ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges."